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Achtung:
Die Aktualisierung dieser Seite wurde Ende 2014 eingestellt.
Dies bisherige umfangreiche Informationsvermittlung, die weit über die Chronik und die Meldestellenliste hinaus geht, (auf dieser Seite seit 2009 veröffentlicht), kann auf der gemeinsamen Seite der Berliner Register zukünftig nicht dargestellt werden, da die Struktur der Seite dies nicht vorsieht.
Im Rahmen der Umstrukturierung des Register Fh-Kb kam es zu massiven Veränderungen. Der Mieterladen, der das Register zusammen mit der federführenden Initiative gegen Rechts gegründet und aufgebaut hat, ist seit Januar 2015 "nur noch" Meldestelle und nicht mehr Geschäftssitz des Registers.
So erreichen Sie die Meldestelle Mieterladen:
persönlich jeden Donnerstag 19-20 Uhr
Tel./ Fax: 74 07 88 31 | Mobil: 0157 - 77 36 99 42
Mail: kontakt@register-friedrichshain.de

Was ist das Register Friedrichshain - Kreuzberg?

Ansprechzeit: jeden Donnerstag 17:00-20:00 Uhr (und nach Absprache) im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

Das Register erfaßt Ereignisse mit rassistischen, rechtsextremen, antisemitischen, homophoben oder ähnlichen Hintergründen, die von BürgerInnen und Projektpartnern gemeldet werden. Es ergänzt behördliche Statistiken, weil es auch Ereignisse einbezieht, die nicht zur Anzeige gebracht wurden oder keine strafrechtliche Relevanz besitzen. Dazu gehören Pöbeleien, Schmierereien, Drohungen und Alltagsbeobachtungen - ob in der Schule, im Supermarkt, im Bus oder am Stammtisch.
Recherche und Auswertung finden in enger Zusammenarbeit mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) und der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin statt.
Das Register erhebt dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil viele Vorfälle nicht bekannt werden.

Was will das Register?
Wir wollen Unsichtbares sichtbar machen und demokratische Akteure informieren und vernetzen. Ziel ist in erster Linie eine Informations- und Handlungsgrundlage zu schaffen, die Anwohner_Innen und Gewerbetreibende für die Problematik der Diskriminierung im Alltag sensibilisiert und im besten Fall selbst aktiv werden läßt.

Gemeinsame Berliner Auswertung im Frühjahr:
Jedes Frühjahr laden die Berliner Register, Verzeichnisse und die Opferberatungsstelle ReachOut Berlin zur gemeinsamen Pressekonferenz, um die Ergebnisse und deren Auswertungen vorzustellen. Jedes Jahr wird so auf´s Neue sichbar, wie wichtig diese Arbeit ist und das von Entwarnung leider keine Rede sein kann. Im Gegenteil. Angriffe auf Menschen in anderen Stadtteilen scheinen zuzunehmen, Alltagsrassismus breitet sich immer mehr aus.

Wer macht das Register und wird es gefördert?
Das Register ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative gegen Rechts und UBI KLiZ e. V. Das Register wurde zur Initialisierung und Festigung in den Jahren 2009/10 über den LAP (Lokaler Aktionsplan für Vielfalt und Toleranz) des Bezirkes Friedrichshein-Kreuzberg durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Bundesprogramm "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" gefördert. Angelegt war es auf den Ortsteil Friedrichshain.

In den Jahren 2010/11 wurden 18 Anlauf-/ Meldestellen (Projektstandorte, Bürgerämter, Bildungszentren etc.) im Bezirk eingerichtet. Das Angebot wurde leider nicht wie erwartet genutzt. Daher wurde das System der Anlauf-/ Meldestellen Ende 2011 eingestellt. Die ehemaligen Anlaufstellen sind aber nach wie vor Projektpatner des Registers und es erfolgt eine "Wiederbelebung" ab 2013.

Seit 2011 wird das Register durch eine Person ehrenamtlich geführt. Die Arbeit wurde auf den Stadtteil Kreuzberg erweitert. Seit Frühjahr 2012 teilen sich zwei Personen ehrenamtlich die Arbeit.

Auch in den Jahren 2011/12 hätte das Register eine Förderung durch den LAP erfahren, jedoch wurde diese abgelehnt, weil
der Projektträger UBI KLiZ e. V. die Unterzeichnung der Demokratieerklärung (der sog. "Extremismusklausel") begründet verweigerte. Der Träger ist nach der Überwindung der Stasi nicht bereit im Zweifelsfall ein Büttel des Verfassungsschutzes zu werden und sämtliche Projektpartner unter Generalverdacht zu stellen. Die Ablehnung erfolgte daher nicht aus inhaltlichen, sondern aus allgemein politischen Gründen. Hier erhalten Sie u. a. Informationen zur Extremismusklausel:
Tagesschau | Endstation Rechts.Sachsen | Wissenschaftler gegen Extremismusklausel
Gutachten von Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Battis, HU Berlin

Mit Unterstützung der Camino gGmbH wurde für den Zeitraum Mai 2013 bis April 2015 eine Förderung über die GLS Treuhand eingeworben. Damit können alle laufenden Sachkosten abgedeckt werden und es ist sogar eine kleine Aufwandentschädigung möglich. Mit dieser Unterstützung wird z. B. die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und workshops an Schulen sind geplant.

In Zusammenarbeit mit dem Träger UBI KLiZ e. V. wird im Jahr 2013 eine Karten-Pinnwand im Mieterladen dauerhaft installiert, um die Vorfälle auch visuell zu vermitteln. Der Mieterladen ist dafür besonders geeignet, da er nicht auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist. Über 3000 Menschen allen Alters, aller Ethnien und sozialer Herkünfte besuchen den Laden jährlich. Dieses Projekt wird über den Aktionsfonds des Lokalen Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg finanziell unterstützt.

Für das Jahr 2013 intensiviert sich die Zusammenarbeit aller bisherigen (und auch zukünftigen) Berliner Register und Erfassungsstellen. Es wird eine gesamt-berliner Koordinierungsstelle eingerichtet und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit gestaltet. Träger des Projekts ist Ariba e. V. Der Senat für Integration und Migration fördert das Projekt. Ziel ist es, eine gemeinsame Website zu erarbeiten, damit Interessierte u. a. mit einem Zugriff einen Überblick über ganz Berlin erhalten.