Chronik 2014    Visuelle Darstellung der Vorfälle 2014 nach Ort und Art (GoogleMaps)

Stand: Dezember 2014 / weitere Nachmeldungen sind möglich.

D E Z E M B E R

18.12.2014
Gegen 9.25 Uhr wird ein 33-jähriger, wohnungsloser Rollstuhlfahrer von einer unbekannten Frau in der S-Bahnlinie 2 aus seinem Rollstuhl gezerrt. Am S-Bahnhof Yorckstraße wirft die Frau den Rollstuhl auf den Bahnsteig und flüchtet.
Quelle: ReachOut

15.12.2014
Unbekannte Täter versandten einen Brief mit rassistischen und beleidigenden Texten.
Quelle: Polizei

14.12.2014
Bei einem Spaziergang im Volkspark Friedrichshain stellte eine Frau fest, dass dort frisch eingepflanzte Buchsbäume das Wort "STOLZ" ergaben. An dem Buchstaben "Z" befand sich ein Hakenkreuz, welches mit aufgeschütteter Erde dargestellt wurde. Bei dem Tatort handelt es sich um die "Rodelwiese" vor dem Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten.
Quelle: Polizei

12.12.2014
Vier jugendliche Teilnehmer der Anti-Flüchtlings-Demonstration in Köpenick ziehen anschließend grölend über den S-Bhf. Ostkreuz und rufen "Wir wollen keine Asylantenheime" und "Wo ist die Antifa schalalalala".
Quelle: Register Lichtenberg

07.12.2014
Ein Mannschmierte mit Kreide ein Hakenkreuz an eine Wand am Ostbahnhof.
Quelle: Polizei

06.12.2014
In der Nacht wurden drei Fensterscheiben eines Gebetsraumes eines Kreuzberger Kulturvereins beschädigt. Nach bisherigen Ermittlungen hörte eine 44-jährige Passantin in der Nostitzstraße gegen 1.30 Uhr das Klirren von Glas. Anschließen beobachtete sie einen Mann, der in ein Auto stieg und davon fuhr. Die alarmierten Polizist*innen fanden mehrere Pflastersteine und stellten diese als mögliche Tatwerkzeuge sicher.
Quelle: Polizei

N O V E M B E R

27.11.2014
Die Partei BÜSO (Bürgerrechtsbewegung Solidarität) veranstaltete einen Infostand an der Frankfurter Allee.
Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg

26.11.2014
Ein Mann äußerte sich antisemitisch gegenüber seinem Nachbarn jüdischen Glaubens.
Quelle: Polizei

24.11.2014
Im Internet wurden unter der Überschrift „ACHTUNG Antifa-Fotografen" mehrere Personen geoutet.
Quelle: Polizei

22.11.2014
An die Wand eines Wohnhauses in der Kopernikusstraße wurde unter anderem ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

21.11.2014
Während eines Polizeieinsatzes am Platz der Vereinten Nationen äußerte sich ein Mann rassistisch und zeigte den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

18.11.2014
Beim Verlag „Zeit online" ging eine E-Mail mit volksverhetzendem Inhalt ein.
Quelle: Polizei

17.11.2014
Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt nahmen einen 44-Jährigen fest, der über ein Online-Netzwerk eine Schauspielerin beleidigt hatte.Die Geschädigte hatte auf ihrem Profil eine Stolpersteinverlegung verlinkt, zu der sich der Festgenommene in volksverhetzender Weise über Personen jüdischen Glaubens äußerte.Informationen die der Mann auf seinem Profil veröffentlicht hatte, führten zur Ermittlung seines Aufenthaltsortes wo er aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ravensburg festgenommen wurde.
Quelle: Polizei

16.11.2014
Im Rahmen eines Dialoges im Internet äußerten sich zwei Teilnehmer volksverhetzend im Bezug auf People of Colour im Görlitzer Park.
Quelle: Polizei

15.11.2014
In der Rigaer Straße wurden mehrere Pkw mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

11.11.2014
In der Nacht zum 11.11.14 ereignete sich zum 2. Mal ein Buttersäureanschlag, diesmal nicht gegen das Nachbarschaftscafé in der Kreutzigerstraße. Gezielt wurden auf vier private PKW, die teils in der Straße und teils in der Boxhagener Straße abgestellt waren, Buttersäureanschläge verübt. Besonders perfide: Die Buttersäure wurde auch in die Lüftungsöffnungen getan, womit die Autos praktisch nicht mehr nutzbar waren.
Quelle: Register

14.11.2014
Passanten fiel gegen 9.15 Uhr am Spreewaldplatz ein Mann auf, da er einer Gruppe von Schulkindern folgte. Als die Schülergruppe die Kohlfurter Straße erreichte, rief der Mann mehrmals laut "Heil Hitler", rannte in das Grundschulgebäude, wo gerade Bauarbeiten im Gange sind, zerstörte eine Plane und verließ die Schule. Die alarmierten Beamten entdeckten kurz darauf den 45-jährigen Tatverdächtigen in der Kohlfurter Straße und nahmen ihn vorübergehend fest.
Quelle: Polizei

11.11.2014
Eine Sozialberaterin von Amaro Foro, die einen Schüler und seinem Vater für die Schulanmeldung begleitet hat, wurde von der Schulsekretärin gebeten die Tasche zuzumachen, da ihr "schon mal etwas geklaut wurde, als Kinder ohne Deutschkenntnisse angemeldet wurden."
Quelle: Amaro Foro e.V.

10.11.2014
Den Schriftzug „Islam = Terror" wurde an eine Wand des Maschari Centers in der Wiener Straße geschmiert.
Quelle: Polizei

08.11.2014
Eine Frau wurde am Ostbahnhof von drei Personen rassistisch beleidigt. Dabei wurde mehrfach der Hitlergruß gezeigt.
Quelle: Polizei

07.11.2014
Auf einem Transparent, dass in der Ohlauer Straße gezeigt wurde, wurden zwei Buchstaben „S“ als Doppelsigrune dargestellt.
Quelle: Polizei

07.11.2014
Der Schriftzug "ARBEIT MACHT FREI" wurde am Zaun der Gerhart-Hauptmann-Schule angebracht.
Quelle: Polizei

06.11.2014
In der Nacht zum 06.11.14 ereignete sich ein Buttersäureanschlag gegen das Nachbarschaftscafé in der Kreutzigerstraße.
Quelle: Register

06.11.2014
In der Alexandrinenstraße wurde die Plane eines Lkws mit einem antisemitischen Schriftzug beschmiert.
Quelle: Polizei

06.11.2014
Auf den Radweg in der Alexandrinenstraße wurde ein antisemitischer Schriftzug gesprüht.
Quelle: Polizei

06.11.2014
An die Eingangstür der Sporthalle in der Lobeckstraße wurde ein antisemitischer Schriftzug geschmiert.
Quelle: Polizei

06.11.2014
Eine Tür des Jüdischen Museums wurde mit einem antisemitischen Schriftzug beschmiert.
Quelle: Polizei

05.11.2014
Ein Junge, der von seiner Mutter mit traditioneller Bekleidung begleitet wurde, wurde vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst in Kreuzberg auf Läuse kontrolliert mit der Begründung, dass alle Schüler bei der Einschulung kontrolliert werden, was aber nicht der Fall ist.
Quelle: Amaro Foro e.V.

04.11.2014
Brückenpfeiler in der Gitschiner Straße wurden mit antisemitischen Schriftzügen beschmiert.
Quelle: Polizei

03.11.2014
Die Sporthalle des Lobeck-Sportplatzes wurde mit einem antisemitischen Schriftzug beschmiert.
Quelle: Polizei

O K T O B E R

28.10.2014
An eine Hauswand in der Gneisenaustraße wurde eine SS-Rune geschmiert.
Quelle: Polizei

25.10.2014
Ein in Syrien geborener Mann wurde am Abend von drei Unbekannten rassistisch angefeindet und bei dem anschließenden Raub schwer verletzt. Gegen 1.45 Uhr sprach die dreiköpfige Gruppe in der Revaler Straße den 29-Jährigen an und fragte ihn, woher er komme. Nachdem der Mann sein Geburtsland genannt hatte, feindete ihn die Gruppe zunächst rassistisch an, er solle in seine Heimat zurückkehren. Einer der Täter drehte den Arm des Mannes auf dessen Rücken und verletzte ihn dabei schwer. Der 29-Jährige stürzte bei dem Angriff zu Boden, wo die Täter ihm gegen den Kopf traten, sein Geld aus dem Portemonnaie und sein Handy raubten. Das Trio flüchtete. Der 29-Jährige kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Quelle: Polizei

18.10.2014
In der Pauline-Staegemann-Straße rief eine Person aus einer Personengruppe heraus mehrfach "Heil Hitler" und "Sieg heil". In die Feuchtigkeit auf der Heckscheibe eines Pkws zeichnete er ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

17.10.2014
In der Nacht wurde eine Roma-Familie rassistische angegriffen. Der Vater, die schwangere Mutter und die beiden Söhne (18/6 Jahre alt) schliefen im Auto, als sich eine Gruppe von ca. sieben Betrunkenen näherte. Unter Rufen wie "Scheiß Zigeuner" und "Raus aus Deutschland" begannen sie, das Auto zu schütteln und mit Stiefeln zu treten. Einer öffnete den Tankdeckel und deutete an, ein Feuerzeug bzw. Streichholz hineinzuwerfen. Daraufhin sprang der Vater aus dem Auto, woraufhin die Männer auch auf ihn losgingen und in den Türbereich eindrangen, wo sie unter anderem die Dichtungsgummis herausrissen.
Quelle: http://invia1200.wordpress.com/2014/10/21/rassistischer-angriff-gegen-roma-in-kreuzberg/

17.10.2014
In der Petersburger Straße beschimpfte und bedrohte ein Mann drei Kinder rassistisch und bezeichnete sie unter anderem als „Abschaum".
Quelle: Polizei

13.10.2014
Ein Kfz in der Gneisenaustr. wurde unter anderem mit einem Hakenkreuz besprüht.
Quelle: Polizei

12.10.2014
Ein Mann äußerte im Verlauf einer polizeilichen Maßnahme an der Warschauer Straße „Sieg Heil".
Quelle: Polizei

11.10.2014
Ein Fahrzeug der Firma Hertz wurde in der Bänschstraße mit dem Wort "Shit" und einem Davidstern beschmiert.
Quelle: Polizei

11.10.2014
Ein Mann beleidigte einen Taxifahrer am U-Bahnhof Warschauer Straße rassistisch.
Quelle: Polizei

11.10.2014
Ein Mann zeigte in der Wiener Straße gegenüber einem vorbeifahrenden Einsatzfahrzeug der Polizei den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

10.10.2014
Ein Mann zeigte an der Frankfurter Allee den Hitlergruß.
Quelle: Polizei

09.10.2014
Eine Hauswand in der Koppenstraße wurde mit einem Hakenkreuz und weiteren Schmierereien versehen.
Quelle: Polizei

08.10.2014
In einer öffentlich zugänglichen Toilette des Axel-Springer-Verlages wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Polizei

08.10.2014
Ein Bauzaun am Mehringplatz wurde unter anderem mit Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizei

S E P T E M B E R

30.09.2014
Am Ostbahnhof ist an der Außenfassade eine Schmiererei entdeckt worden, u. a. sind ein Hakenkreuz und ein Davidstern enthalten. Nachdem der informierte Servicepoint im Bahnhof uninterressiert erschien, hat der Zeuge auch die Bundespolizei informiert.
Quelle: Register

27.09.2014
Ein Mann zeigte den Hitlergruß und beleidigte Polizeibeamte antisemitisch.
Quelle: Polizei

26.09.2014
Ein Mann äußerte in der Dieffenbachstr. „Sieg Heil" und „scheiß Türken"..
Quelle: Polizei

25.09.2014
Am Abend wurde ein Tourist im Görlitzer Park beraubt. Gegen 18 Uhr riss ihm ein Unbekannter seinen an einer Halskette getragener Davidstern ab. Während der Tat beleidigte der Räuber den 31-Jährigen antisemitisch.
Quelle: Polizei

16.09.2014
Am Morgen erschienen Mitarbeiter*innen des Jugendamts und des Gesundheitsamts Friedrichshain-Kreuzberg bei den Familien im Görlitzer Park und in der Cuvry Brache. Nach Angaben der Familien im Görlitzer Park gaben sie zunächst vor, den Familien mit ihren Kindern u.a. bei Fragen der Einschulung und ähnlichen Belangen helfen zu wollen. Daraufhin zeigten die Familien ihnen im Vertrauen wie erbeten ihre Pässe. Auf ihre Nachfrage, worin die ihnen angebotene Hilfe denn konkret bestehe, erklärten ihnen die Mitarbeiter*innen des Jugendamtes, es handle sich um eine „Inobhutnahme” der Kinder. Sie händigten ihnen ein entsprechendes Schreiben aus. Daraus folgender Auszug:„Wir werden in wenigen Tagen wiederkommen. Sollten Sie dann immer noch mit ihren Kindern im Park leben und übernachten, werden wir Ihre Kinder in Obhut nehmen, das heißt, sie werden von Ihnen getrennt und in einer Unterkunft, in der sie genügend zu essen und zu trinken und einen trockenen Schlafplatz haben, untergebracht. (…) „Wir wissen, dass Sie für sich und Ihre Kinder dringend eine Wohnung brauchen. Aber wir können keine Wohnung für Sie beschaffen. (…) Die weiteren Entscheidungen treffen dann die zuständigen Jugendämter und Familiengerichte."
Quelle: Amaro Foro e.V.

13.09.2014
Ein Verteilerkasten in der Palisadenstraße wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

12.09.2014
Das Schild einer Grünanlage in der Palisadenstraße wurde mit einem Schriftzug mit antisemitischem und rassistischem Inhalt beschmiert.
Quelle: Polizei

10.09.2014
Gegen 11 Uhr sprach ein Mann auf dem Marheinekeplatz eine 50-jährige Frau in beleidigender Weise an und schlug ihr zeitgleich eine Likörflasche gegen die rechte Gesichtshälfte. Ein Zeuge griff ein und verhinderte weitere Angriffe. Er hielt den Angreifer fest, bis die alarmierte Polizei eintraf und ihn festnahm. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über 3 Promille. Auf dem Handrücken hatte er mit Farbstift eine Doppelsigrune aufgemalt, weshalb die Polizisten zusätzlich eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organe aufnahmen. In den vergangenen fünf Jahren ist der Wohnungslose vielfach polizeilich auffällig geworden. Der Polizeiliche Staatsschutz erwirkte den Haftbefehl und führt die Ermittlungen.
Quelle: Polizei

09.09.2014
Ein Mann kam gegen 0.45 Uhr zu der Mahnwache in der Gürtelstraße und beschimpfte die Teilnehmer in rassistischer Weise. Die anwesenden Polizisten hörten die Äußerungen und nahmen den 45-Jährigen fest.
Quelle: Polizei

09.09.2014
Ein Nutzer hetzte im Internet gegen Juden und Homosexuelle. Darüber hinaus bestritt er die Existenz des NSU. (Gneisenaustraße)
Quelle: Polizei/ Parlament Berlin

09.09.2014
An der Landsberger Allee wurden ein Geldautomat sowie die Hauswand daneben jeweils mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

07.09.2014
Unbekannte Täter schütteten Farbe auf den Gehweg im Victoriapark und verteilten diese dann mit den Schuhen so, dass zwei große Hakenkreuze sichtbar wurden.
Quelle: Polizei

07.09.2014
Der Friedrichshainer Stephan Böhlke (ehemaliges Mitglied bei Pro Deutschland) demonstriert als 1-Mann-Bürgerinitiative "pro-xhain.info" an der Gürtelstraße unter dem Motto "gegen rechtsfreie Räume" und meint damit den Flüchtlingsprotest auf dem Dach einer Flüchtlingsunterkunft. Nach einer halben Stunde muss er wieder einpacken. Am Abend vorher war er bereits bei der Dauerkundgebung der Flüchtlingsunterstützer*innen und suchte dort Streit.
Quelle: Antifa Friedrichshain

A U G U S T

30.08.2014
Eine Gruppe von People of color feierte am Paul-Linke Ufer in Kreuzberg Geburtstag. Diese Zusammenkunft auf diesem öffentlichen Platz wurde von Menschen der Wolfsbühne und Zuschauer_innen rassistisch beleidigt und es kam zu körperlichen Übergriffen.
Quelle: Bündnis gegen Rassismus / Zeugenbericht

30.08.2014
Eine Friedrichshainerin mit POC-Kind wird von zwei Mietparteien, die nach ihrer Aussage bereits das ganze Haus tyrannisieren, mehrfach rassistisch beleidigt und als N… beschimpft. Die Beleidigungen und Anfeindungen auch gegen die kleine Tochter sind nicht nur rassistischer Natur, auch kommen ständig haltlose Beschwerden, weil die Familie angeblich zu laut sei. Der Vermieter ist auch von anderen Mietern über die Situation im Haus informiert, fühlt sich aber machtlos etwas zu ändern.
Quelle: Register

30.08.2014
Eine Person verließ ein Lokal in der Scharnweberstr., welche sich gegenüber einem Flüchtlingswohnheim befindet, und hielt ein Taxi an. Kurz bevor er einstieg, hob er seinen rechten Arm zum Hitlergruß in Richtung an die mit den Flüchtlingen sympathisierenden Versammlungsteilnehmer, welche sich an der dortigen Absperrung versammelt hatten und hauptsächlich der linken Szene zuzuordnen sind.
Quelle: Polizei

30.08.2014
Ein Gast des Lokals zum Igel an der Scharnweberstraße Ecke Gürtelstraße zeigte nach Verlassen der Kneipe gegenüber den Unterstützer*innen der Geflüchteten den Hitlergruß bevor er in ein Taxi stieg..
Quelle: Polizei

29.08.2014
In der Nacht wurden die Unterstützer*innen an der Gürtelstraße von Nazis angepöbelt.
Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg

29.08.2014
Während einer Gegenkundgebung vor dem geräumten Flüchtlingsheim in der Gürtelstraße wurden TeilnehmerInnen von Gästen der Gaststätte "Zum Igel" tätlich angegriffen. Bei den Angreifern wurden u. a. T-Shirts mit der Aufschrift "Reichsreserve" gesichtet. Es kam zu Festnahmen durch die Polizei von einem Angreifer und zwei Kundgebungsteilnehmer_innen..
Quelle: Zeug_Innen

27.08.2014
Eine Person zeigte als Sozius eines Kleinkraftrades während des Wartens an einer roten Ampel den Hitlergruß, als Fußgänger die Straße an der Petersburger Str. passierten. Auch beim Anfahren sowie Überqueren der Kreuzung wiederholte die Person den Hitlergruß in kurzen Abständen.
Quelle: Polizei

27.08.2014
Eine Person aus der Gaststätte "Zum Igel" kommend hat das privat zur Verfügung gestellte Stromkabel für eine Kundgebung vor dem geräumten Flüchtlingsheim in der Gürtelstraße zerschnitten. Anzeige wurde erstattet.
Quelle: Zeug_Innen

27.08.2014
Während der Proteste gegen die Zwangsräumung der Geflüchteten aus der Unterkunft in der Gürtelstr. wurden die Unterstützer*innen wiederholt von Besuchern der Eckkneipe "zum Igel" rassistisch angegangen.
Quelle: Facebook

 

22.08.2014
Am Abend gab die holländische Band "Discharger" ein Konzert im "Abgedreht" in der Frankfurter Allee. Die Band hat in den letzten Jahren wiederholt mit Rechtsrockbands und Bands aus dem "Blodd & Honor" und "Hammerskin" - Bereich zusammengespielt.
Quelle: Indymedia

21.08.2014
Die "BÜSO" ist gegen 17 Uhr mit einem Infotisch am S-Bhf. Frankfurter Allee.
Quelle: Register
Info: Wikipedia

19.08.2014
Am Moritzplatz trug eine Person einen Gürtel, auf dessen Schnalle der Reichsadler und ein Hakenkreuz zu erkennen waren.
Quelle: Polizei

13.08.2014
Ein Passant bemerkte laut Polizei gegen 2:15 Uhr am Markgrafendamm in Friedrichshain den brennenden türkisblaue Transporter, der seit Jahren als Lautsprecherwagen auf Berliner Demos genutzt wird. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte die Flammen. Das LKA ermittelt und vermutet einen politischen Hintergrund. Der Verdacht richtet sich auf die rechte Szene.
Quelle: Berliner Lauti-Gruppe
Info: Neues Deutschland

12.08.2014
In der Nacht zum 12. August brach ein Feuer in einem unfertigen Anbau der Melana Moschee in der Skalitzer Straße aus. Vor allem Baumaterialien waren entflammt, die Fassade der Moschee wurde stark verrußt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Untersuchungen hätten ergeben, dass ein technischer Defekt auszuschließen sei. Auch eine fahrlässige Brandstiftung sei sehr unwahrscheinlich.
Quelle: Berliner Zeitung

11.08.2014
Eine obdachlose Familie die am Görlitzer Park im Auto übernachtete, wurde von Mitarbeitern des Ordnungsamtes geweckt und mit Schlagstöcken aus dem Auto rausgeholt. Ihnen wurde mit der Wegnahme des Autos gedroht. Mehreren Familien die im Görlitzer Park übernachteten, wurden die Zelten weggenommen, und zum Teil auch die Matratzen. Die Familien wurden mit der Wegnahme von Kindern gedroht.
Quelle: Amaro Foro e.V.

11.08.2014
Auf dem Kottbusser Damm, Höhe Böckhstraße zwischen dort und Planufer bleidigte gegen 23 Uhr wurde eine Trans*Person mehrmals von einem jungen Mann homophob beidigt.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf

06.08.2014
Unbekannte Täter beschmierten einen Fahrstuhl in der Frankfurter Allee mit dem Schriftzug "JUDEN RAUS" und einem Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

06.08.2014
Unbekannte Täter beschmierten eine Hauswand in der Warschauer Str. mit zwei Davidsternen.
Quelle: Polizei

03.08.2014
Unbekannte schmierten ein Hakenkreuz an eine Hausflurwand am Kottbusser Damm.
Quelle: Polizei

01.-03.08.2014 - Biermeile
In diesem Jahr wurden durch die freien Mitarbeiter des VDK 57 Sichtungen dokumentiert. Damit liegt die Zahl deutlich über der des Vorjahres (36). Dazu muss jedoch gesagt werden, dass in diesem Jahr ausnahmslos jede Beobachtung dokumentiert wurde, die eine Verbindung zu Rechtsextremismus aufweist, unabhängig von der Frage, ob die entsprechende Sichtung gegen die Festivalordnung verstößt.
14 rechtsextreme Tätowierungen, davon 8 schwarze Sonne
5 bekannte Rechtsextreme
4 T-Shirts rechtsextremer Bands
28 x rechte Mode (24 x Thor Steinar, 4 x Erik & Sons)
6 x Sonstiges
Quelle: VDK - Verein für Demokratische Kultur - Initiative für urbane Demokratieentwicklung e.V.

02.08.2014 - Biermeile
Zwei Männer zeigten in einem Bayerischen Festzelt den sog. Hitlergruß, wobei eine der beiden Personen zusätzlich noch "Sieg Heil" rief. Entsprechende Strafermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gem. § 86a Strafgesetzbuch wurden eingeleitet.
Quelle: Drucksache 17 / 14 472 Antwort durch Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Kitschun

02.08.2014 - Biermeile
Das erste Mal seit 2006 war die Ini gegen Rechts Friedrichshain nicht mit einem Stand auf der Biermeile vertreten. Der Veranstalter Präsenta hat mittlerweile eine hinreichend geschulte Security um offensichtliche Neonazis von der Veranstaltung zu entfernen und arbeitet eng mit dem VDK zusammen. Laut deren Angaben gab es 57 Sichtungen von offen rechte Symbolik/Mode. Gegen mehrere Personen wurden Hausverbote verhängt. Auf der Meile anzutreffen waren zudem eine Handvoll organisierter Neonazis und Mitarbeiter der rechten Gerüstbaufirma "Systemfeind".
Des Weiteren wurde auf einem der Männer Dixis in Höhe Weberwiese der Spruch: "Hitler hatte Recht, die Juden müssen weg" an eine Wand geschmiert.
Quelle: Antifa Friedrichshain + Register

01.08.2014
Eine Frau wurde auf einem Parkplatz an der Ostbahn von einer unbekannten Person fremdenfeindlich beleidigt. Des Weiteren äußerte er, dass es ihr ganz recht geschehen würde, dass ihr Kind behindert wäre, weil sie ja keinen deutschen Pass hätte.
Quelle: Polizei

01.08.2014
Unbekannte schmierten ein Hakenkreuz auf die Sitzfläche eines BVG-Wartehäuschen am Platz der Vereinten Nationen.
Quelle: Polizei

Anfang August 2014
Eine schwangere Frau, wurde von der Security des dm an der Warschauer Straße derb angegangen, weil sie auf den Stufen saß. Sie wartete auf ihren Mann, der Wasser kaufen war. Es kam zu einer Auseinandersetzung. Eine weitere schwangere Frau nicht deutscher Nationalität wollte durch ihr Einschreiten die Situation entspannen und wurde von der Security daraufhin rassistisch beleidigt. Der Mitteilenden ist die Security nicht das erste Mal durch Rassismus auffällig geworden.
Quelle: Register

J U L I

Ende Juli 2014
Ein sich in Friedrichshain aufhaltendes obdachloses junges Punkpäärchen aus Polen, die junge Frau ist schwanger, wird in der Nähe der Pablo-Neruda-Bibliothek in der Frankfurter Allee Anfang Ende Juli spät abends von einer größeren Gruppe Rechter angegriffen. Sie werden geschlagen, mit Steinen malträtiert und beide durch Messerstiche verletzt.
Mitgeteilt wurde der Angriff durch eine Anwohnerin, die durch die beiden von dem Übergriff erfahren hat, erst einen Monat später. Wir haben uns sofort auf die Suche gemacht, um möglicher Weise ärztliche Hilfe zu vermitteln oder weitere Hilfsangebote zu unterbreiten. Unsere Suche nach den beiden Verletzten blieb jedoch erfolglos. Vermutlich halten sie sich nicht mehr in Friedrichshain auf.
Quelle: Register

31.07.2014
An der Lausitzer Straße Ecke Wiener Straße wurde am Abend gegen 22.50 Uhr ein 50-Jähriger einen Men of Colour bedroht. Nach Angaben eines Zeugen, war es gegen 22.50 Uhr zunächst zu einem Wortgefecht zwischen den beiden Männern gekommen. Der Zeuge gab an, der 50-Jährige habe den Unbekannten dann mehrfach bedroht, war zu einem geparkten Auto gelaufen und hatte einen Baseballschläger geholt. Der wütende Mann war dem inzwischen auf einem Fahrrad Flüchtenden noch ein Stück hinterhergerannt und hatte mehrfach drohende Gesten mit dem Baseballschläger gemacht, bevor er in einem Wohnhaus verschwunden war. Von dem Zeugen alarmierte Polizisten nahmen den 50-Jährigen wenig später in einer Wohnung in der Lausitzer Straße vorläufig fest. Der alkoholisierte Mann äußerte sich nicht zu den Tatvorwürfen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wurde er wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Quelle: Polizei

30.07.2014
Anlässlich einer Kundgebung mit dem Thema "Gegen Israels Behandlung von Gaza und gegen Deutschlands Unterstützung davon" wurde der Besch. am Kottbusser Tor dabei beobachtet, wie er von außen an die Demonstrationsteilnehmer herantrat und diese mit "scheiß Juden" und "Scheiß Israel, euch braucht hier keiner" beschimpfte, ohne jemanden konkret anzusprechen.
Quelle: Polizei

29.07.2014
Unbekannte besprühten an eine Hauswand in der Petersburger Str. mit dem Wort "Maus", die letzten beiden Buchstaben wurden als Sigrunen dargestellt.
Quelle: Polizei

26.07.2014
Unbekannte Täter ritzten eine Sigrune in eine Holztür eines Mehrfamilienhauses in der Straße der Pariser Kommune.
Quelle: Polizei

26.07.2014
Es gibt Fälle, bei denen die Betroffenen aus unterschiedlichen Gründen keine Veröffentlichung möchten. In diesem Fall handelt es sich um einen rassistischen Angriff
Quelle: ReachOut

25.07.2014
Unbekannte beschmierten den Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Reichenberger Str. mit mehreren Hakenkreuzen. Weiterhin wurde eine ältere Schmiererei "Türken Raus aus Deutschland" mit dem Wort "Ausländer" ergänzt.
Quelle: Polizei

25.07.2014
Eine Familie aus Rumänien mit Kindern im Alter von 14, 7, 5, 3 Jahren hat auf Matratzen unter dem Vordach gegenüber dem Café Edelweiß im Görlitzer Park übernachtet. Kurz nach fünf Uhr morgens kamen drei unbekannte Jugendliche, zogen dem siebenjährigen Sohn die Matratze unter dem Rücken weg, so dass er auf den Boden fiel. Sie zogen die Matratze die Stufen hinunter, ein wenig in die Wiese hinein und zündeten sie dort an. Ein paar der Flüchtlinge, die auch dort übernachteten, sind dazwischen gegangen, einer wurde offenbar von einem Steinwurf im Gesicht verletzt. Die Flüchtlinge haben die Polizei gerufen und bei den Beamten ausgesagt. Die Eltern konnten sich den Polizisten leider nicht verständlich machen. Es wurde ihnen aber wohl von der Polizei gesagt, sie dürften - oder sollten - im Park nicht übernachten.
Quelle: Amaro Foro e.V.

24.07.2014
In der Heimstraße wird eine Frau jüdischer Abstammung wiederholt von zwei Nazis diskriminierend beleidigt und bedroht. Eindeutig wird ihr auch mehrfach mit einem Bolzenschläger Gewalt angedroht. Außerdem erhält die Frau Drohbriefe.
Quelle: Register

24.07.2014
Unbekannte Täter schmierten die Schriftzüge "TÜRKEN RAUS AUS DEUTSCHLAND" und "AusLänder RAUS AUS DEUTSCHLAND!" an die Flurwände eines Wohnhauses in der Reichenberger Straße.
Quelle: Polizei

12.07.2014
Ein Mann versandte eine E-Mail mit Bildern, auf denen er vor Flaggen des Dritten Reiches posierte.
Quelle: Polizei

02.07.2014
Unbekannte Täter beschmierten ein Fahrgastschiff am Urbanhafen u. a. mit "Heil Hitler“ und einem Hakenkreuz".
Quelle: Polizei

01.07.2014
Eine türkisch stämmige junge Frau wurde gegen 15 Uhr in der Nähe des Görli von einem Mann rassistisch beschimpft.
Quelle: Register

01.07.2014
Ein Ladendetektiv fasst Frau die in der Kassenschlange bei Kaiser steht an und wirft ihr vor Waren geklaut zu haben. Die Frau wurde in der Kabine des Ladendetektivs gebracht und ca. eine Stunde gehalten, antiziganistisch beleidigt. Der Frau wurden 50 Euro weggenommen. Das Geld wurde ihr nicht zurückgegeben.
Quelle:

Anfang Juli 2014
Beim Besuch des Technikmuseums werden in einem abgesperrten Bereich des Lokpark 1 Hakenkreuze in den Staub geschrieben entdeckt. Eine darauf angesprochene Mitarbeiterin entfernte diese.
Quelle: Register

J U N I

30.06.2014
Eine türkisch stämmige junge Frau wurde gegen 21 Uhr in der Gneisenaustraße von einer Frau u. a. als „Scheiß Ausländer“ beschimpft. Durch die Art und Weise der Beschimpfungen fühlte sich die junge Frau bedroht.
Quelle: Register

30.06.2014
Unbekannte Täter ritzten in vier Neubaukomplexe der Pufendorfstr. in die Fahrstuhlverblendung Hakenkreuze.
Quelle: Polizei

29.06.2014
Auf dem Bergmannstraßenfest wurde vom Sicherheitsdienst ein Mann beschäftigt, der eindeutige rechte Symboliken zeigte. Zum einen trug er eine Gürteltasche der Marke Thor Steinar und Tätowierung, die einen Wehrmachtssoldaten und ein Eisernes Kreuz darstellten, waren zu sehen.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

23.06.2014
Gegen 1.10 Uhr werden ein 18- und ein 20-jähriger Mann in der Oranienstraße in einem Internetcafe von einem 18- und einem 20-jährigen Mann homophob beleidigt und geschlagen.
Quelle: Polizei

21.06.2014
Unbekannte Täter sprühten an den Pfeiler der Hochtrasse in der Skalitzer Str. mehrere Odal- und Sigrunen.
Quelle: Polizei

21.06.2014
Gegen 11 Uhr wird eine Joggerin im Volkspark Friedrichshain rassistisch beleidigt und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Die Wunden der 44jährigen aus Gabun mußten im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt und sucht nach ZeugInnen. Am Morgen des 24.06.14 war das Opfer in Begleitung eines Freundes im Volkspark unterwegs und begegnete dem Täter. Der Freund des Opfers konnte den 45jährigen verfolgen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Quelle: Polizei

19.06.2014
Unbekannte steckten gegen 5 Uhr das Infozelt der Aktivisten am Oranienplatz in Brand. Es wurde komplett zerstört. Kurz nach Ausbruch des Feuers wurden von Zeugen zwei flüchtende Verdächtige im Alter zwischen 14 und 16 Jahren mit südländischem Aussehen beobachtet.
Der Staatsschutz ermittelt und wird dabei von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) unterstützt. Das Zelt war Teil der Vereinbarung mit den Flüchtlingen, die zur Räumung des Oranienplatzes nach anderthalb Jahren Besetzung im April beigetragen hatte.
Quelle: Morgenpost

18.06.2014
In der Gneisenaustr. Kam es während Streitigkeiten zu Beleidigungen "Scheiß Ausländer! Ihr seid der letzte Dreck. Verpiss dich in dein Land!".
Quelle: Polizei

17.06.2014
In einem Hausflur in Friedrichshain wurden drei Zettel angebracht, deren Inhalt sich gegen ausländische Mitbürger richtet. Dabei wurden Ausländer u. a. als "Sozialverbrecher" bezeichnet, die "dicke Autos" fahren würden.
Quelle: Polizei

17.06.2014
Unbekannte Täter sprühten ein Hakenkreuzsymbol auf ein Mauerteil der East-Side-Gallery.
Quelle: Polizei

14.06.2014
Unbekannte beschmierten ein Wartehäuschen in der Wedekindstr. mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug „NS-ZONE“.
Quelle: Polizei

14.06.2014
Auf dem Kottbusser Damm in Kreuzberg (etwa Höhe Böckhstraße) wurde gegen 15 Uhr eine Transfrau von zwei Passanten - Männer um die 20 Jahre alt - homophob beleidigt (verächtliches "Schwuchtel, du").
Quelle: Register

14.06.2014
Im Durchgang zur S1 an der Telefonanlage im S-Bhf. Yorckstraße an der U7 befinden sich zwei Aufkleber „Türken raus“.
Quelle: www.hass-vernichtet.de

08.06.14
Gegen 1:30 Uhr wurde ein POC am Ostbahnhof verfolgt und fremdenfeindlich beleidigt. Als der Verfolger ihn fast eingeholt hatte, warf der Flüchtende eine Flasche in Richtung seines Nachläufers und traf ihn auch. Der 32 jährige alkoholisierte Verfolger erlitt eine Schnittwunde. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen wegen fremdenfeindlicher Beleidigung durch den 32-Jährigen - sowie wegen der Körperverletzung durch das unbekannte Verfolgungsopfer.
Quelle: Der Tagesspiegel

01.06.2014
Auf der Wiese am U-Bhf. Hallesches Tor wurde gegen 9 Uhr ein 30jähriger von fünf unbekannten Tätern angegriffen, weil er eine Lederjacke mit Antifa-Schriftzügen und einen Aufnäher „gegen Nazis“ trug. Er wurde mit der Faust gegen den Hinterkopf geschlagen und fiel zu Boden. Auf dem Boden liegend wurde er weiter mit Fäusten geschlagen. Einer der Täter trat ihm mit Springerstiefeln in das Gesicht, ein anderer schlug ihm mit einem Schlagstock in die Rippen. Danach flüchteten die Täter.
Quelle: Polizei

01.06.2014
Am 01. Juni hat sich in Friedrichshain eine "Bürgerinitiative" gegründet, die es sich zum Ziel gemacht hat, gegen Geflüchtete, Politiker*innen und Linke zu hetzen. Hauptsächlich verbreitet sie ihre Rechten Ansichten über die Homepage pro-xhain.info Erfasst durch: Friedrichshain-Kreuzberg
Quelle: Homepage

M A I

30.05.2014
Unbekannte Täter sprühten am Park am Gleisdreieck zwei Hakenkreuze, die Zahl 88 und eine Krone auf den Gehweg.
Quelle: Polizei

30.05.2014
Im Internet wurde das israelische Sommerfest mit "Lust auf israelische Küche? Beim Sommerfest am Sonntag gibt es Hummus, Halloumi, Gegrilltes und mehr" angekündigt. Ein User gab den Kommentar: "Einmal kurz die MP dagegenhalten, abdrücken, dann beißen sie für ewig in den Hummus" ab.
Quelle: Polizei

27.05.2014
Während der Schließzeit von Sonntag Abend 25.05. bis Dienstag morgen 27.05. brachen vermutlich Rechtsextreme in ein ägyptisch geführtes Restaurant Ecke Palisaden-/ Koppenstraße ein und richteten erheblichen Sachschaden an, fast die ganze Einrichtung ist zerstört. Sie beschmierten zu dem die Wände mit "Ausländer raus", der Zahl 88 (Synonym für "Heil Hitler") "H. H." und "SS".
Quelle: Berliner Morgenpost / BZ
solidarische Hilfsaktion durch Bürger_Innen startete umgehend: Zivilcourge für Hussein "Rettet das Costillino"

26.05.2014
Eine von drei auf ein Fehlverhalten angesprochene Personen am Mehringdamm warf eine Glasflasche in Richtung der ansprechenden Person und beleidigte sie mit den Worten: "Scheiß Kanacke", "Zigeuner" und "Verpisst euch nach Hause!".
Quelle: Polizei

26.05.2014
Unbekannte Täter kratzten in die Zwischenglastür zum Treppenhaus in der Straße der Pariser Kommune ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

22.05.2014
Eine Gruppe Nazi-Punks die bereits vor zwei Tagen durch rassistische, antisemitische und homophobe Äußerungen sowie das Zeigen des Hitlergrußes aufgefallen ist, hat erneut am Ostkreuz einen Straßenmusiker belästigt und ihn als „schwul“ beleidigt. Anschließend sangen sie ein Lied mit Holocaust verherrlichendem Inhalt
Quelle: Register

20.05.2014
Am Abend hat eine Gruppe von mehreren Nazi-Punks am Ostkreuz einen Straßenmusiker bedrängt, sich lautstark über seine „Negermusik" beschwert und versucht, ihn zu vertreiben. Als zwei Passanten sich einmischten, wurden diese als „Judenschwuchtel", „Scheißnigger" und „Itzi" beschimpft. Aus der Gruppe heraus wurde dabei mehrfach auch der Hitlergruß gezeigt.
Quelle: Register

18.05.2014
Unbekannte Täter ritzten in eine Durchgangsscheibe zur Feuertreppe in der Straße der Pariser Kommune ein Hakenkreuz.
Quelle: Polizei

18.05.2014
Gegen 2.24 Uhr wird ein 44-jähriger Mann, der in Begleitung eines anderen Manns ist, auf der Oranienstraße aus einer Gruppe von vier unbekannten Männern heraus aus homophober Motivation zu Boden geschlagen.
Quelle: ReachOut

14.05.2014
Unbekannte Täter ritzten in einen Fahrkartenentwerter am S-Bhf. Anhalter Bhf. den Schriftzug "SIEG HEIL" ein.
Quelle: Polizei

10.05.2014
Durch eine unbekannte männliche Person kam es in der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Karlshorst zu fremdenfeindlichen Beleidigungen z. N. von weiblichen Fahrgästen.
Quelle: Polizei

04.05.2014
Im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme in der Lehnbachstr. äußerte eine Person, dass er es nicht verstehen würde, wie man bei der Polizei Migranten einstellen kann. Dann entbot er den Hitlergruß und äußerte: "Es grüßt das Führerhauptquartier". Unter den Beamten befand sich ein Kollege südländischer Herkunft.
Quelle: Polizei

A P R I L

30.04.14
In der Revaler Straße hatte eine Person auf der Innenseite seines linken Unterarms einen tätowierten Reichsadler mit Hakenkreuz und Eichenlaubkranz.
Quelle: Polizei

27.04.14
Am U-Bhf. Kottbusser Tor beleidigte eine Person Sicherheitsdienst-Mitarbeiter fremdenfeindlich. Des Weiteren drohte er, ihnen mit einer Kalaschnikow in den Kopf zu schießen.
Quelle: Polizei

27.04.14
Unbekannte Täter beschmierten am Ostbahnhof das Aufsichtsgebäude auf dem S-Bahnsteig mit einer Doppelsigrune.
Quelle: Polizei

27.04.14
Unbekannte Täter schmierten am Markgrafendamm ein Hakenkreuz auf die Frontscheibe eines Pkw.
Quelle: Polizei

27.04.14
Am 26. April 2014 wurden von Gunter Demnig zwei Stolpersteine für ein nach Palästina geflüchtetes Ehepaar vor dem Haus Skalitzer Straße 131, in dem sich heute die Mevlana-Moschee befindet, verlegt. Moritz und Julia Katz hatten 2 Kinder im Holocaust verloren, für die es an deren ehemaligen Wohnorten auch Stolpersteine gibt. Vor der Verlegung wurden Zettel am Eingang der Moschee angebracht und ausgelegt, um die Besucher über die Verlegung und die Biografie von Moritz und Julia Katz zu informieren.
Am Morgen des 27. April wurde das Verschwinden dieser Stolpersteine festgestellt, die Löcher waren verfüllt. Der Leiter unseres Museums ist daraufhin mit einer türkischstämmigen Kollegin in die Moschee gegangen, dort hat aber niemand etwas gehört oder gesehen. Ein Bürger, der das Verschwinden auch bemerkt hatte, teilte dem Museum mit, dass sich um die Stolpersteine am Nachmittag des 26. April eine Traube diskutierender Herren gebildet hatte. Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet.
Quelle: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum

26.04.2014
Eine Frau wurde gegen 18 Uhr in der S-Bahn nach Pankow zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee aus einer Gruppe von 7 Nazi-Hooligans (Glatze, Thor Steinar, Runen-Tattoos, BFC) zuerst sexistisch beschimpft und dann bedroht. Sie konnte dann unversehrt Frankfurter Allee aussteigen.
Quelle: Antifa Friedrichshain

25.04.2014
Ein 31-jähriger Mann alarmierte am Nachmittag die Polizei zu seiner Wohnanschrift nach Kreuzberg und erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund. Der 31-Jährige gab an, kurz vor 17 Uhr, in Begleitung einer Bekannten das Wohnhaus in der Graefestraße verlassen zu haben. Er sei aus einer Gruppe von sechs jungen Männern, sofort beleidigt worden. Anschließend umringten ihn die Jugendlichen und er erhielt Faustschläge ins Gesicht. Die Frau blieb unverletzt. Dem Angriff war bereits eine Auseinandersetzung am Vortag vorausgegangen.
Am 13. Mai nahm die Polizei in diesem Zusammenhang 3 Tatverdächtige im Alter von 17 bis 22 fest. Weitere Personen waren nach den Ermittlungen nicht an der Tat beteiligt. Die drei Männer wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.
Quelle: Polizei

24.04.2014
Ein 31jähriger Mann wurde von einer Gruppe junger Männer vor seinem Hauseingang angesprochen und nach seiner Nationalität gefragt, worauf er geantwortet hatte, er sei israelischer Staatsangehöriger. Die Jugendlichen antworteten in arabischer Sprache dass sie Palästinenser seien und äußerten sich anschließend abfällig über den Israelischen Staat.
Quelle: Polizei

24.04.2014
Am U-Bhf. Görlitzer Bhf wurden Personen mit den Worten "Scheiß Kanacken, euch müssten man alle zubomben." beleidigt.
Quelle: Polizei

23.04.2014
Am Moritzplatz wurde ein Wahlplakat der Partei "AfD" mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizei

22.04.2014
Am U-Bhf. Schönleinstr. Wurde ein Fahrkartenkontrolleur von einem Schwarzfahrer mit den Worten "Du scheiß Moslem" beleidigt.
Quelle: Polizei

22.04.2014
In der Marchlewskistr. entbot eine Person den Hitlergruß und äußerte "Heil Hitler".
Quelle: Polizei

22.04.2014
Unbekannte Täter beschädigten in der Ebertstr. eine am Denkmal für verfolgte Homosexuelle installierte Verbundglasscheibe. Weiterhin wurde ein Hakenkreuz eingeritzt.
Quelle: Polizei

21.04.2014
Polizeibeamte nahmen am Mittag in Friedrichshain einen Mann nach versuchter gefährlicher Körperverletzung und Zeigen des Hitlergrußes vorübergehend fest. Nach bisherigen Ermittlungen warf er gegen 13.35 Uhr an der Warschauer Straße Ecke Mühlenstraße eine Glasflasche in Richtung eines 27 Jahre alten Passanten, der jedoch nicht getroffen wurde. Anschließend hob der Verdächtige zweimal den rechten Arm zum Hiltlergruß und rief „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“. Der Fußgänger rief daraufhin die Polizei, die den Täter festnahm. Polizisten brachten den 42-Jährigen zur Gefangenensammelstelle und übergaben ihn nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
Quelle: Polizei

18.04.2014
Eine Kneipe im Wrangelkiez erteilt Schwarzen Menschen Hausverbot.
Quelle: indymedia
Info: „Nein zu Rassismus!“ am 30. April um 17 Uhr am "Liesert's Falckensteiner"

12.04.2014
Am Kottbusser Tor zeigte eine Person den Deutschen Gruß und rief dabei "81" sowie "88".
Quelle: Polizei

12.04.2014
Gegen 11 Uhr veranstaltete Pro Deutschland eine Kundgebung an der Frankfurter Alle Ecke Gürtelstraße in unmittelbarer Nähe zu der Unterkunft der Flüchtlinge vom Oranienplatz, die erst kurz zuvor hier eingezogen waren. Unter dem Motto "Null Toleranz für Kriminelle - Für einen sicheren Bezirk" verbreiteten dort 5 Männer ihre rassistische Hetze. Spontan hatten sich auch etwa 40 Gegendemonstrant*innen eingefunden. Mit Musik, guter Laune und Seifenblasen zeigten sie ihre Solidarität mit den Geflüchteten und verhinderten durch Sprechchöre, dass auch nur ein Wort der Redebeiträge verstanden werden konnte.
Quelle: Register

09.04.2014
Eine 21-Jährige Frau aus Guinea wurde am Abend von einer Unbekannten gegen 18.50 Uhr auf dem U-Bahnhof Warschauer Straße beleidigt, geschlagen und getreten, während sie am Boden lag. Als die Geschädigte mit einem Zeugen der Täterin bis zum S-Bahnhof gefolgt war, beschimpfte die Frau die 21-Jährige erneut und bespuckte sie. Anschließend fuhr die Unbekannte mit der S-Bahn davon.
Quelle: Polizei

04.04.2014
Es gibt Fälle, bei denen die Betroffenen aus unterschiedlichen Gründen keine Veröffentlichung möchten. In diesem Fall handelt es sich um einen rassistischen Angriff
Quelle: ReachOut

01.04.2014
Bei einer telefonische Anfrage seitens einer Sozialberaterin von Amaro Foro e.V. , ob eine Familie aus Rumänien, die über eine Kostenübernahme durch das Amt vorübergehend untergebracht werden antwortete die Besitzerin der Pension in Friedrichshain "es sollen keine Zigeuner sein". Nachdem die Sozialberaterin meinte es handele sich um eine Familie mit Roma Hintergrund behauptete die Besitzerin, dass es keine Plätze mehr verfügbar sind.
Quelle: Amaro Foro e.V.

M Ä R Z

29.03.2014
Eine Person äußerte sich in der Frankfurter Allee gegenüber Sicherheitsdienst-Mitarbeitern u. a. „Heil Hitler“.
Quelle: Polizei

26.03.2014
Bei der Opferberatungsstelle ReachOut ist ein antisemitischer und rassistischer Anruf eingegangen. Der Anrufende äußerte unter anderem er "hasse Ausländer" und "Juden in die Gaskammer".
Quelle: ReachOut

26.03.2014
Es gibt Fälle, bei denen die Betroffenen aus unterschiedlichen Gründen keine Veröffentlichung möchten. In diesem Fall handelt es sich um einen rassistischen Angriff
Quelle: ReachOut

22.03.2014
Gegen 21:30 Uhr beschimpfen und bedrohen 2 Angetrunkene einen POC-Inhaber eines Restaurants in der Karl-Marx-Allee rassistisch. Ein anwesender Musiker wird angegriffen und verletzt und seine Gitarre zerschlagen. Die Angreifer drohten weiterhin damit, den Inhaber und seinen Laden „platt zu machen“.
Quelle: Register

17.03.2014
Beim Verlassen des U-Bhf. Moritzplatz entbot eine unbekannt gebliebene Person den Deutschen Gruß und rief laut: "Heil Hitler".
Quelle: Polizei

16.03.2014
Pro Deutschland veranstaltete mit drei Teilnehmern eine Kundgebung am Oranienplatz gegen vermeintlichen Asylmissbrauch und das Refugee Protest Camp.
Quelle: Register
Berliner Zeitung

15.03.2014
Unbekannte Täter schmierten eine Doppelsigrune im Bahnhofsgebäude Ostbahnhof.
Quelle: Polizei

10.03.2014
Mit einer übelriechenden Flüssigkeit wurde ein Anschlag auf das Infozelt am Oranienplatz verübt. Dies führte dazu, dass ein Bewohner über Unwohlsein und Übelkeit klagte.
Quelle: Polizei

10.03.2014
In der Friedrichstraße befinden sich im Boden eingelassenen Platten verschiedener Länder, auf denen jeweils ein Spruch des Landes sowie die Ladesfahne zu finden sind. Unbekannte Täter beschädigten das integrierte Leuchtelement mit der Israel-Flagge.
Quelle: Polizei

08.03.2014
In der Karl-Marx-Allee geriet eine Person mit einem hinter ihm fahrenden Pkw-Beifahrer in Streit und wurde daraufhin als "scheiß Kanacke" bezeichnet.
Quelle: Polizei

07.03.2014
Unbekannte Täter schmierten eine Doppelsigrune im Bahnhofsgebäude Ostbahnhof.
Quelle: Polizei

06.03.2014
Ein 42-jähriger Mann wird gegen 00.45 Uhr von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und mit der Faust in den Nacken geschlagen.
Quelle: Polizei

04.03.2014
In der Nacht wurde erneut ein Brandanschlag auf das Camp am Oranienplatz verübt. 2 Zelte brannten. In dem einen befand sich ein Mann.
Quelle: Register
wordpress

03.03.2014
An der Ecke Wrangelstraße/Falckensteinstraße wurde der Schriftzug "Polacken raus!" auf den Boden gesprüht.
Quelle: Register

01.03.2014
Im Rahmen einer Tour durch Berlin um gegen Flüchtlinge zu hetzen, veranstaltete die NPD auch eine Kundgebung vor dem Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD. Überall wurden sie von lautstarken Protesten begleitet.
Quelle: Bezirksamt Fh-Kb

F E B R U A R

26.02.14
In Kreuzberg wurde eine Person bedroht und ausländerfeindlich beleidigt, weil sie Besuch von zwei ausländischen Frauen erhalten hatte.
Quelle: Polizei

24.02.2014
Auf der Facebookseite der Bürgerbewegung Marzahn Hellersdorf wird gegen das Camp am Oranienplatz gehetzt. Unter dem Hinweis, dass man dort ja viel brennbares Material finden würde, äußern sich mehrere Menschen dazu, dass man hingehen und das Camp anzünden solle.
Quelle: Register

22.02.2014
Es gibt Fälle, bei denen die Betroffenen aus unterschiedlichen Gründen keine Veröffentlichung möchten. In diesem Fall handelt es sich um einen rassistischen Angriff
Quelle: ReachOut

15.02.2014
In Kreuzberg brannte in den Morgenstunden der Toilettenanhänger des Refugee Protest Camps komplett aus. Brandstiftung wird vermutet.
Quelle: Polizei
Tagesspiegel / wordpress

13.02.14
In der Straße der Pariser Kommune Ecke Hildegard Jadamowitzstraße wurden Stolpersteine beschmiert.
Quelle: Register


10.02.14
In der Singerstraße wurde eine Frau mehrfach ausländerfeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei

10.02.14
Unbekannte Täter kratzten in die Spiegelfolie eines Aufzuges in der Frankfurter Allee Hakenkreuze.
Quelle: Polizei

10.02.14
Eine im Rollstuhl sitzende Frau erhielt einen Brief mit menschenverachtendem Inhalt. U. a. wurde sie aufgefordert, sich „im hiesigen Krematorium zwecks Verbrennung ihrer erbärmlichen Figur einzufinden".
Quelle: Polizei

09.02.14
In Friedrichshain erhielt ein Mann einen Brief, in dem er mit dem Tode gedroht wurde, wenn er es nicht schaffen würde, von dem „Judenmädchen“ loszukommen.
Quelle: Polizei

06.02.14
Unbekannte Täter schmierten in der Charlottenstraße ein Hakenkreuz und Texte mit antisemitischem und fremdenfeindlichem Inhalt in denen auch der NSU thematisiert wurde.
Quelle: Polizei/ Parlament Berlin

03.02.14
Kreuzberg: Im Internet wurden Inhalte festgestellt, in denen Angehörige des islamischen Glaubens und türkischer Staatsangehörigkeit verunglimpft wurden. So wurde beispielsweise behauptet, die Burka sei ein Sicherheitsrisiko, da sich dahinter ein Terrorist verbergen könne. Weiter hieß es, der Prophet Mohammed sei ein Mörder und Kinderschänder gewesen. Auf einem Foto wurden diverse Schafe an einer Straße abgebildet, als Bildunterschrift wurde "Straßenstrich Antalya" getitelt.
Quelle: Polizei

01.02.14
Ein Mann erhielt Nachrichten auf sein Handy, in denen er u. a. als „scheiß Kanacke“ bezeichnet wurde.
Quelle: Polizei

J A N U A R

30.01.14
Eine Person in der Lindenstraße äußerte sich gegenüber einer anderen Person dahingehend, dass Ausländer nicht arbeiten und den Staat nur abzocken würden und dass der größte Teil der Straftäter Ausländer sind.
Quelle: Polizei

28.01.14
Unbekannte Täter zeichneten mehrere Hakenkreuze in der Revaler Str. in den Schnee.
Quelle: Polizei

22.01.14
Bei der Türkischen Gemeinde in der Skalitzer Str. ging eine E-Mail mit fremdenfeindlichem Inhalt ein.
Quelle: Polizei

18.01.14
Gegen 0.50 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem schwer verletzten Mann in die Revaler- Ecke Modersohnstraße arlamiert. Er hatte schwere Stichverletzungen im Oberkörperbereich. Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-jährigen sudanesischen Staatsangehörigen, der derzeit in Berlin ohne festen Wohnsitz lebt. Der 29jährige Täter wurde am 05.02. in Landau durch die bayrische Polizei festgenommen.
Quelle: Polizei

14.01.14
Eine Person wurde in Friedrichshain telefonisch fremdenfeindlich beleidigt und bedroht.
Quelle: Polizei

10.01.14
Ein Mann in Friedrichshain erhielt eine Nachricht, in der gedroht wurde, ihn umzubringen. Des Weiteren wurde er rassistisch beleidigt.
Quelle: Polizei

8.01.14
Unbekannte Täter beschmierten die Wand in einem Kellerraum der Kottbusser Str. mit einem Hakenkreuz und SS-Runen.
Quelle: Polizei

8.01.14
Es gibt Fälle, bei denen die Betroffenen aus unterschiedlichen Gründen keine Veröffentlichung möchten. In diesem Fall handelt es sich um einen Angriff der gegen politische Gegner gerichtet war.
Quelle: ReachOut

07.01.14
Im Mieterladen in Friedrichshain hat ein junger Mann Flyer hinterlassen, mit dem Hinweis, es würde um Anti-Atom-Kraft und alternative Energien gehen. Die Flyer enthielten Links zu den rechts offenen Chemtrails-Verschwörungstheoretiker_innen und anderen Esotherikkram und wurden entfernt.
Quelle: Register

06.01.14
Auf der Facebook-Seite „Nein zum Camp am Oranienplatz" schrieb ein User, dass er zu weit weg wohnen würde, um „den Scheiß abzufackeln". Die Seite wurde später entweder gelöscht.
Quelle: Polizei

04.01.14
Im Rahmen von Bauarbeiten wurden vor der Marchlewskistraße 100 drei Stolpersteine zum Gedenken an Erich und Rosa Dickhoff sowie Hanne Casper entfernt. Das Ehepaar Rosa und Erich Dickhoff wurde am 02. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Hanne Casper wurde am 27. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet. Trotz Zusicherung der Baufirma wurden die Stolpersteine nach Beendigung der Bauarbeiten nicht wieder eingesetzt.
Bei einem erneuten Rundgang am 11. Mai konnten wir feststellen, dass die Stolpersteine in der Zwischenzeit wieder verlegt worden waren.
Quelle: Register

02.01.14
Ein unbekannter Täter warf in der Samariterstr. eine Flasche in die Heckscheibe eines Pkws aus den Niederlande, zeigte dabei den Deutschen Gruß und rief laut: "Scheiß Kanacke".
Quelle: Polizei